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Wir brauchen ein neues Organisations-Verständnis! | beraten & befähigen

Blog

27. Juli 2016

Wir brauchen ein neues Organisations-Verständnis!

Steg1_groß

Um eine erfolgreiche digitale Transformation zu gewährleisten, reicht es bei Weitem nicht aus, einfach nur die aktuelle IT besser zu nutzen, oder noch mehr Tools anzuschaffen.

Die zunehmende Digitalisierung der Wertschöpfungskette durch Informationstechnologien orientiert sich quer durch das Unternehmen am Kunden und nicht an den vorhandenen, meist „funktional gestalteten“ Organisationsstrukturen. Obwohl dies nicht wirklich neu ist, wird es zunehmend durch die Fachpresse oder andere Medien kommuniziert.

Damit das „Digitalisierungspotenzial“ moderner Technologien ausgeschöpft werden kann, ist es zunächst notwendig, ein neues Organisationsverständnis zu finden, das sich am Kunden orientiert.

Diese Ausrichtung am Kunden wird schon lange anhand vieler Themen diskutiert: Beim Thema Kundenbeziehungsmanagement/CRM, bei modernem Leadership, zeitgemäßem Management oder der Arbeitswelt der Zukunft. Medien und Literatur überfluten uns mit Informationen, Beratungsunternehmen füllen damit ihre Internetauftritte.

Aber was hindert Unternehmen daran, diesen Wandel bzw. „Transformationsprozess“ tatsächlich zu gestalten und die eigenen Arbeitsprozesse verstärkt auf den Kunden und seine Bedürfnisse auszurichten? … Die Vernetzung und Zusammenarbeit in der Organisation zu stärken und durch die Steuerungsprozesse zu sichern? … Über die Abteilungsgrenzen hinaus, um das Silodenken in der Organisation aufzubrechen und so eine Verbindung aller Funktionsbereiche zueinander zu schaffen?

Betrachten wir einmal die traditionellen, besonders in großen Unternehmen nach wie vor gelebten funktionsorientierter Organisationsstrukturen:

Was bewirken diese Strukturen denn eigentlich?

  • Sie führen i.d.R. zur Ausformung und Stabilisierung relativ autarker Bereiche, wodurch es auf der einen Seite durchaus zu vorteilhaften Spezialisierungseffekten kommt. Auf der anderen Seite allerdings entstehen abteilungs- und bereichsorientierte gegenseitige Abgrenzungen, die durch funktional ausgerichtete Führungs- und Steuerungsprozesse kaum zu überwinden sind.
  • Da aber Prozesse, insbesondere die kundenzentrierten, quer durch das Unternehmen und damit orthogonal zu den Bereichsgrenzen verlaufen, werden sie oft eher behindert als unterstützt. Die Folge: Wirkungslose und kostspielige Technologieeinführungen und -anpassungen zur vermeintlichen Verbesserung dieser nicht gelebten Prozesse.
  • Zahlreiche Vorhaben zur Verbesserung der erforderlichen Vernetzungen von Denken, Handeln und vor allem Kommunikation im „Leistungserfüllungsprozess“ zum Kunden zerschellen wirkungslos an den Bereichsgrenzen und führen zu Frustrationen.

Aus den Erfahrungen und Erkenntnissen unserer aktuellen Studie zum Markt- und Kundenmanagement finden sich die großen zukünftigen Herausforderungen bei den Themen „Unternehmenskultur“, “Führungsverständnis- und verhalten“, “Steuerungssysteme“ und „Kooperation“.

In Zeiten der Digitalisierung geht es darum, ein passendes Organisations- und Führungsmodell zu gestalten, mit dem es möglich ist, die Aktivitäten so auszurichten, dass die Organisation den maximalen Nutzen aus den Möglichkeiten der Technologien zieht und gleichzeitig eine Verankerung der Kundenorientierung in ihr geschaffen werden kann.

Was ist zu tun? Der große Wurf: Sämtliche alte Strukturen und Verhaltensweisen ablegen und neu erfinden? Nein. Es geht darum, mit dem rechten Augenmaß wenige wirkungsvolle und punktgenaue Impulse zu setzen, die ein echte Entwicklung im Unternehmen bewirken!

Im Rahmen effektiver Workshops zeigen wir Ihnen auf, welche Möglichkeiten Sie haben, auch Ihre Organisation erfolgreicher zu gestalten.

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